nachhaltig – 42!

Projekt 42! mit dem nachhaltigen, ökologischen Studentenwohnheim in Bonn – wurden neue Maßstäbe gesetzt. Nicht nur im Holzbau und der Verwendung von Zellulose als Dämmstoff in einem 5-Geschosser – Projekt 42! zeigt, wie zukunftsfähiges Bauen aussieht.

International ausgezeichnet durch construction21 zeigt dieser Film den ganzheitlichen, energieeffizienten, ökologischen und dabei gleichzeitig wirtschaftlichen Ansatz des Projekts. Und dieser überzeugt nicht nur die studentischen Bewohner, sondern auch die internationalen Besucher im Rahmen der COP23 in Bonn.

 

 

 

 

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wurde federführend mit der Aufgabe betraut, gemeinsam mit Ländern, Wissenschaft und Wirtschaft eine Neuauflage der Charta für Holz zu erarbeiten. Die Charta für Holz 2.0, die am 26. April 2017 präsentiert wurde, stellt den Klimaschutzbeitrag nachhaltige Forstwirtschaft und Holzverwendung sowie Erfordernisse der Ressourcen- und Materialeffizienz in den Kontext politischer Ziele und Strategien.

Bundesminister Christian Schmidt eröffnete die Auftaktveranstaltung zur Charta für Holz 2.0, mit der zugleich die Durchführungsphase der Charta eingeleitet wurde.

Mit der Charta für Holz 2.0 soll der Klimaschutzbeitrag durch Holzverwendung aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung verstärkt und ein Beitrag zum Erhalt und Ausbau von Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit des Clusters Forst und Holz geleistet werden.

Klimafreundliches Bauen – Kay Künzel als überzeugter Holzbauer diskutiert und berichtet aus der Praxis.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:

http://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/minister-will-huerden-fuer-bauen-mit-holz-senken-5316.html

http://www.bmel.de/SharedDocs/TermineVeranstaltungen/BMEL-Veranstaltungen/17-04-26-ChartaHolz2.0.html

2050 – bis dahin gibt es einiges zu erreichen! Und damit sind nicht nur die Klimaziele gemeint.

Kontroverse Diskussion waren nicht zu erwarten, wenn die Branche untereinander diskutiert. Aber ist das nicht das eigentliche Problem? Das nur untereinander?

In den Schlußvorträgen und der Schlußdiskussion war man sich einig: Zuerst muss man an sich selbst arbeiten. Ob das die Zusammenarbeit und die Wertschätzung des Handwerks ist, oder aber die Argumentation im Hinblick auf eine Selbstverständlichkeit und Rentabilität bezüglich nachhaltigem Bauen.

Kay Künzel als Querdenker und Antreiber setze Akzente und gab gewohnt leidenschaftlich Denkanstöße für die anwesende Fachbranche mit.

was wird anders?

Die BAUZ! – der Wiener Kongress für zukunftsfähiges Bauen – findet vom 15.-17.02.2017 statt.

Was wird anders?

Das ist das Motto des nächsten BAUZ! Kongresses. Das Motto bezieht sich auf das Paris Agreement von 2015, also die Vereinbarung die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis 2050 zu erreichen. Was muss/könnte/sollte/dürfte sich beim Planen und Bauen in den kommenden Jahren ändern, damit dieses Ziel erreicht werden kann?

Kay Künzel referiert und diskutiert zu dem Thema: Warten Sie nicht auf 2050 – 2050 wartet auf Sie!

Weitere Infos unter: http://www.bauz.at/fr-17-februar-2017

tri zum nachhören

Die Nachberichterstattung der tri 2016 in Bregenz ist jetzt online. Und in diesem Jahr gibt es die Referenten zum nachhören.

Viel Spaß mit Kay Künzel unter: www.tri-info.com

houdini auf der tri

Houdini

 

Die Tri in Bregenz am Bodensee ist von jeher ein Garant für inhaltliche Qualität, fachkundiges Publikum und exzellente Vorträge. Und dies fand in diesem Jahr einen neuerlichen Höhepunkt.

 

 

Die inhaltlich Bandbreite zum Thema „Dann mache ich es eben selber“ war sehr breit und bot dem Publikum unzählige Impulse zum Nachdenken und Anstöße für die eigene Arbeit. Kay Künzel begeisterte das Fachpublikum zum Thema „fairdient“ zum einen mit seiner Authentizität und einem leidenschaftlichen Vortrag, sondern auch mit Parallelen zum Entfesselungskünstler Houdini.

Kay

Wie oft hört man in Kollegenkreisen von Investoren, die sich ausschließlich am Profitpotenzial ihrer Projekte orientieren. Von Bauherrn, die sich nur das vorstellen können, was Freunde oder Nachbarn schon haben. Oder von manch innovationsresistenten Bauträgern, die jede Idee, die vom sogenannten todsicheren Mittelweg abweicht, zurückweisen. Das es anders geht – das berichtet Kay Künzel aus eigener Erfahrung als Keynote-Speaker auf der „Tri“ am 19.05.2016.

Die »Tri – Internationales Symposium für energieeffiziente Architektur« findet seit 1996 alle zwei Jahre in Bregenz am Bodensee statt. Die Teilnehmer sind Architekten, Bauträger, Bau- und Energieexperten aus Gemeinden, Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Die Tri gehört heute zu den renommiertesten Architekturkongressen für energieeffizientes Bauen im gesamten deutschsprachigen Raum und setzt mit innovativen, erstklassigen Themen und Referenten Maßstäbe.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.tri-info.com

Auf Einladung der Deutsch/Amerikanischen Handelskammer nahm Kay Künzel als Sprecher für die NESEA-Conference vom 08.-10. März 2016 in Boston teil.

Unter dem Titel „free from a believe system“ beschrieb Kay Künzel mehr als anschaulich „ the torture of discomfort and value of investments in energy efficiency“.

Mit frischen Eindrücken aus einem brandneuen Hotelzimmer mit einem 85 Dezibel-lauten Heiz-/Kühlsystem, sowie Fenstern mit eiskalten Metallrahmen zeigte er anschaulich den aktuellen Stand der Bauqualität in den USA auf.

Mit dieser Ausstattung kann man schließlich weder von Wohnkomfort noch von Energieeffizienz sprechen.

Dass sich Investments in Energieeffizienz (auch finanziell) lohnen, läßt sich rechnen, zudem spiegelt es sich in einem stark verbesserten Wohnkomfort wider. Davon konnten sich die Teilnehmer anhand verschiedener vorgestellter Projekte überzeugen.

 

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verdämmt besser

Vom 21. bis 22.01.2016 fanden die Isocell-Expertentage in der neuen Firmen-Zentrale in Neumarkt am österreichischen Wallersee statt.

Isocell-Geschäftsführer Anton Spitaler und sein Team stellten aber nicht nur die neue Firmenzentrale vor. Neueste Entwicklungen zur ökologischen Dämmung mit Zellulose sowie die entsprechenden Produkte und Technologien zur Verarbeitung wurden demonstriert und die Fachleute von Isocell standen für Fragen und einen intensiven Austausch zur Verfügung.

Kay Künzel zeigte in seinem Vortrag den Teilnehmer auf, warum Nachhaltigkeit und Ökologie die entscheidenden Kernthemen für zukunftsfähiges Bauen sind. Und dass und warum sich Ökologie und Wirtschaftlichkeit in Bauprojekten sich überhaupt nicht ausschließen.
Weitere Informationen unter: www.isocell.at

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Tacheles

….den hat wohl Kay Künzel beim Holzbauforum am 20. und 21. Oktober 2015 im Kölner Gürzenich geredet!

Düster beschrieb Künzel in seinem Vortrag den aktuellen Umgang mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“. Die Realität: Anspruch und Wirklichkeit klaffen in der komplexen Branche weit auseinander. Nachhaltigkeit und auch Fairness sucht man vergebens. Am Ende verdienen erstaunlicherweise nicht die, die sich wirklich mit Thema Nachhaltigkeit auseinander setzen. Ebensowenig profitiert der Kunde. Und diesem bleibt eigentlich sogar überlassen, dass er Nachhaltigkeit fordernd die Bauwirtschaft beeinflusst. Doch wer klärt den Kunden auf? Wo ist die Kultur der Nachhaltigkeit?

Auf unzählige Tagungen, Konferenzen und Foren auf denen Nachhaltigkeit von Effizienz bis hin zur Suffizienz diskutiert und vorgetragen wird herrscht Einigkeit und Aufbruchstimmung. Wie wenig davon im alltäglichen Handeln und Schaffen gelebt wird ist erschreckend. Wieviel Potential und regionale Wertschöpfung vergeudet wird, ist nur wenigen bewußt. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist nicht mehr nur in aller Munde, sondern wird längst inflationär verbraucht. Und schon lange hat er nichts mehr mit seiner ursprünglichen Herkunft aus der Forstwirtschaft zu tun.

So endet Künzel`s flammendes Plädoyer mit der Forderung für die gesamte Branche nach mehr Bewußtsein, mehr Mut und mehr Ehrlichkeit!